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Flugreisen nach und in Russland
Unterkategorie: Russischer Weltraumtourismus
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Pionier oder Marktführer ?
Eine Seite über diese Form des Tourismus darf auf einem Reiseinformationsportal über Russland nicht fehlen. Immerhin haben die weltweit ersten Weltraumtouristen ihren Weg ins All über die russische Raumfahrt gefunden und sich das Land daraufhin vorgenommen, weltweiter Marktführer bei dieser Form des Tourismus zu werden. Und um Individualtourismus handelt es sich bei touristischen Raumfahrten allemal.

Hier also für die Leute mit dem etwas größeren Geldbeutel Infos über russischen Tourismus, bei dem man das Land in Richtung ganz nach oben verlässt. Ob der harte Konkurrenzkampf mit amerikanischen Anbietern gewonnen werden kann, muss sich erst noch zeigen.

Zur ISS
Die aktuell nobelste, teuerste und ursprünglichste Methode des Weltraumtourismus via Russland (bzw. eigentlich auch Kasachstan, denn da liegt der russische Weltraumbahnhof Baikonur) ist der Besuch auf der internationalen Raumstation ISS. So erstmals durchgeführt im Jahr 2001 vom US-Amerikaner Dennis Tito, der als erster Weltraumtourist in die Geschichte einging

Der Transport erfolgt via Sojus-Rakete und Raumkapsel zur Station, die im Orbit die Welt umrundet. Für schlappe 20 Millionen US-Dollar ist man dabei. Ein stolzer Preis, der jedoch auch den südafrikanischen Multimillionär Mark Shuttleworth und den US-Amerikanier Gregory Olsenals als zweiten und dritten Kunden dieser Reiseart 2002 bzw. 2005 nicht schreckten. Immerhin ist diese Form des Weltraumtourismus aktuell die einzige, die einen in eine mehrfache Erdumlaufbahn bringt und nicht wie alle anderen Reisen nur an den Rand des Alls und gleich wieder zurück.

Buran-Pläne
Buran ist der Name der russischen Raumfähre, die 1988 zu ihrem Jungfern- und bisher einzigen Raumflug abhob. Immerhin handelt es sich hierbei um den einzigen nicht nur in Visionen existierenden Konkurrenten zum US-amerikanischen Space Shuttle.

Nach dem Ende der Sowjetunion eingemottet, kam die schon vergessen geglaubte Buran-Fähre Ende der 90er plötzlich wieder ins Gespräch: Als Trägersystem für Weltraumtourismus.

Die Überlegungen, die inzwischen ziemlich eingerostete Buran selbst fliegend touristisch zu verwenden, sind mittlerweile wieder zum Erliegen gekommen. Konkreter werden jedoch Planungen, eine abgespeckte Mini-Buran, genannt ´Cosmopolis XXI´, zu bauen und für suborbitale Raumflüge zur Verfügung zu stellen. Die Flüge mit diesem Gefährt gibt es bereits über den US-Veranstalter Space Adventures zu buchen und über 100 Ticketreservierungen liegen angeblich schon vor. Die Minifähre startet übrigens huckepack auf einem Höhenflugzeug und wird von diesem dann per Feststoffraketen weiter nach oben beschleunigt.

Touristisch genutzt wird die Buran mittlerweile schon: Als Ausstellungsstück im Moskauer Gorki-Park mit der Möglichkeit, Astronautenkost aus der Tube zu probieren.

Mit dem Klipper zum Mond
Ein neues Shuttleprojekt Russlands, mit Unterstützung der europäischen ESA, heißt Klipper. Dieser als reine Personenfähre ausgelegte Raumgleiter schreit natürlich auch nach einer gewinnbringenden Nutzung durch Touristen.

Und die russische Raumagentur Roskosmos lässt natürlich auch nicht lange auf hochtrabende Weltraumtouri-Pläne warten. Und es soll mit dem Klipper (oder ersatzweise mit dem altgedienten Sojusraumschiff) nicht nur in den Erdorbit gehen, sondern ab 2009 sollen Mondumrundungen und ab 2012 Mondlandungen ins Reiseprogramm aufgenommen werden. Für erstere Variante gibt es sogar schon einen voraussichtlichen Reisepreis: 80 Millionen Euro für einen zwölftägigen Trip mit Gewöhnungsphase an Bord der ISS Raumstation.

Parabelflüge
Die Sparversion des Weltraumabenteuers kostet gerade einmal 10.000 Euro: Ein Parabelflug, im Flugzeug in die obere Athmosphäre und dann Sturzflug mit Schwerelosigkeit im Inneren. Natürlich auch in Russland erhältlich und für den Preis bekommt man auch gleich eine ganze Parabelserie, Dauer pro Stück 25 Sekunden in Schwerelosigkeit. Kotztüten für alle, deren Magen das Fehlen der Gravitation nicht verträgt, sind im Preis inbegriffen.

Raumbahnhof-Tourismus
Für alle, denen das Abheben nicht so wichtig ist wie das Interesse für die Raumfahrt an sich: Nach einem erst kürzlich erschienenen gemeinsamen Papier von Russland und Kasachstan soll der Tourismus im Raumflughafen Baikonur - ehemals strengstes Sperrgebiet - erheblich ausgeweitet werden. Gute Zeiten vielleicht bald für alle, die die Russische Raumfahrt auch ohne selbst einzusteigen näher kennenlernen wollen.

Catering
Sojus-Rakete
Raumfähre Buran
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Sojus-Rakete
Raumfähre Buran
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