Wodka.de.tt - Die Seite über russischen Wodka
russische Sorten puren Wodkas Wodkamarken von Exilrussen aus aller Welt russische Sorten aromatisierten Wodkas Cocktails und Longdrinks mit Wodka Wodkaherstellung Geschichte des Wodka Wodka.de.tt-Russlandforum Wodka.de.tt-Gästebuch Links zu Russland & Wodka Buchtipps zu Russland und Wodka

MacBook Air Gewinnspiel blauworld Logo 88x31 Vodkahaus airberlin.com - Your Airline. Russland auf eigene Faust - hier klicken

Russische Wodkageschichte
vom ersten Wodka bis zum Joint Venture

Die Anfänge
Das Destillationsverfahren an sich war bereits in der Antike bekannt. Die Kenntnisse darüber wurden im Mittelalter von Mönchen bewahrt, wobei hauptsächlich die Herstellung von Branntwein aus dem Rohstoff Wein erfolgte. Aus Italien gelangte über Kaufleute der Branntwein nach Russland, etwa ab dem 16. Jahrhundert auch die Kunst dessen Herstellung. Nun musste nur noch ein findiger Kopf auf die Idee kommen, statt Wein einheimischen Roggen zu verwenden und schon war der Vorläufer des Wodkas geboren. Wer das war, ist übrigens ungeklärt und auch die Polen reklamieren für sich das Recht der Erfindung dieses heute so populären Getränks. Der damalige Roggenüberfluss im Gebiet von Moskau spricht jedoch für Russland.

Wodka im Zarenreich
Links: Wodka-Geschichte zum anfassen: Das Wodka-Museum Moskau - Filmclip beim russland.TV-Channel von MyVideo.de

Zunächst wurde der Wodka vom 16. bis 18. Jahrhundert von dazu vom Zar authorisierten Tavernen hergestellt. Nachdem sich dieses System mehr und mehr nicht mehr bewährte (Verschuldung bei den Wirten und sinkende Produktqualität), gab Zar Peter der große die Wodkaproduktion allgemein frei und besteuerte sie. Seite Nachfolgerin Katharina II. reformierte die Wodkaherstellung erneut und führte ein Wodka-Herstellungsprivileg von Adel und staatlichen Brennereien ein. Die Qualität stieg daraufhin vorangetrieben durch die Profitchancen der privilegierten Produzenten und Wodka wurde erstmals ein russischer Exportartikel ins Ausland.

Der hochwertige Wodka war jedoch knapp und die Staatsdestilerien gingen durch geschickte Marktmanipulation der adeligen Konkurrenz nach und nach pleite. Neben Importen von billigem Fusel aus dem Ausland blühte infolge dessen mehr und mehr auch wieder die inländische Schwarzbrennerei. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde von der Regierung versucht, die unüberschaubar gewordene Anzahl der Wodka-Produktionsstätten zu vermindern. Diese Maßnahme gipfelte schließlich 1890 in ein Staatsmonopol bei der Wodkaherstellung. In dieser Zeit machte sich auch der Chemiker Mendelejew (bekannt durch das Periondensystem) um die Verbesserung der Wodkaherstellung verdient.

Wodka im Kommunismus
Die erste Tat der Kommunisten nach der Machtübernahme in Russland war ein Verbot der Wodkaproduktion. Dies führt übrigens zu einer Emigrationswelle von Wodkaproduzenten, zu denen auch Namen wie Smirnoff und Gorbatschow gehörten, die heute wohl den meisten als westliche (eben exilrussische) Wodkabrennereien geläufig sein dürften.

Das offizielle Verbot war jedoch natürlich nicht das Ende der Wodkaherstellung in Russland und unter den Druck der Tatsache, dass irgendwie auch weiter Wodka hergestellt wurde, wurde die Produktion ab 1936 auch wieder offiziell, wenn auch mengenmäßig beschränkt, zugelassen. Einen Gesinnungswandel gab es dann wieder zur Zeit des 2. Weltkrieges. 1943 wurde sogar eine reguläre Wodka-Tagesration für Soldaten eingeführt. Nach dem 2. Weltkrieg war trotz der anfänglichen Versuche der Kommunisten, den Wodkakonsum komplett zu unterbieten, wieder alles beim alten. Wodka war billig und getrunken wurde er in (oft zu) rauhen Mengen. Erst im Zeitalter Gorbatschows (nun ist der Generalsekretär und nicht der Wodka gemeint) wurde der erste Nachkriegsversuch einer Kampagne gegen Alkoholmissbrauch gestartet. Auch Kleinbrennereien, die mindertwertigen und oft gesundheitsschädlichen Fusel herstellten, wurden reihenweise geschlossen.

Wodka im postkommunistischen Russland
MacBook Air Gewinnspiel Nach dem Ende der Sowjetunion 1990 hielt auch in der Wodkaproduktion der Kapitalismus Einzug.

Ausländische Investoren übernahmen zahlreiche der qualitativ hochwertigeren Brennereien und das Staatsexportunternehmen für Wodka wurde in ein Konglomerat russischer großbrennereien umgewandelt, das innerhalb Russlands heute noch Marken wie Moskowskaja oder Stolchinaya verkauft. International wird - ebenfalls kapitalismustypisch auch bereits ausführlich über Markenrechte prozessiert. Währenddessen eroberte der Wodka die Welt und wurde international zur Spirituose Nummer eins.

Neben dem Staatskonglomerat haben sich jedoch auch neue großproduzenten auf dem Wodkamarkt etabliert. So Uroschaj mit seinem Parliament und Liwis mit dem Russkij Standart. Der Trend geht dabei auch in Russland zu Edel- und Premiummarken für gehobene Ansprüche (und Geldbeutel). So macht Russkij Standart in Russland für sich auch gerne Werbung unter dem Hinweis, dass das dortige Showbizz zu einem guten Teil diese Marke bevorzugt.

Daneben halten sich aber auch zahlreiche Kleinbrennereien - wobei die Herstellungs-Bandbreite von den besten Wodkas der Welt bis hin zu Billigfusel reicht. Man kann jedoch davon ausgehen, das alle im großen Stil exportierten Marken zu den qualitativ besten Wodkas gehören, die auf dem Weltmarkt wie im heimischen Supermarktregal erhältlich sind. Die wichtigsten Wodkamarken aus dem heutigen Russland werden hier (klassische) und hier (aromatisierte) vorgestellt. Was aus den 1917 emigrierten Wodkaherstellern wurde, kann man hier nachlesen.

Wodkalabel
Wodkalabel
Wodkalabel
Wodkalabel
Wodkalabel
Wodkalabel
Wodkalabel
Wodkalabel
Wodkalabel

Pur - Aroma - Samagon - Chat - Exilwodkas - Cocktails - Herstellung - Geschichte - Forum - Gäste - Links - Bücher